Ausschreibungen

Paul-Celan-Preis 2019

Die Vergabemodalitäten für den seit 1988 verliehenen Paul-Celan-Preis, mit dem der Deutsche Literaturfonds in Darmstadt jährlich eine herausragende Übersetzung ins Deutsche mit 20.000 Euro ausgezeichnet, wurden verändert. Fortan können neben der Jury auch Verlage Kandidaten für die Auszeichnung vorschlagen. Dafür erforderlich ist die Einreichung des übersetzten Werks in fünf Exemplaren, ein etwa zwanzig Seiten umfassender Auszug aus dem Original sowie eine Biobibliographie der Übersetzerin oder des Übersetzers. Einreichfrist für den Paul-Celan-Preis 2019, der traditionell auf der Frankfurter Buchmesse vergeben wird, ist der 28. Februar 2019 (Poststempel). Der Jury gehören ab 2019 an: Gabriele Betz, Gabriele Leupold, Miriam Mandelkow, Gunther Nickel und Ulrich Sonnenberg.

Kontakt: Deutscher Literaturfonds e.V. 64287 Darmstadt, Alexandraweg 23 info@deutscher-literaturfonds.de

Weitere Informationen auf der Internetseite des Veranstalters

Annalise-Wagner-Preis 2019

Die Annalise-Wagner-Stiftung bittet um Bewerbungen oder Vorschläge für den 28. Annalise-Wagner-Preis. Der Annalise-Wagner-Preis wird vergeben für einen wissenschaftlichen, populärwissenschaftlichen oder belletristischen Text aller Gattungen und Genres, der inhaltlich Bezug nimmt auf das Gebiet der historischen Region Mecklenburg-Strelitz bzw. Stargarder Land oder der von Autorinnen oder Autoren verfasst wurde, welche in dieser Region leben. Dieser Text soll bereits veröffentlicht sein oder als veröffentlichungsreifes Manuskript vorliegen. Veröffentlichungen dürfen nicht älter als drei Jahre sein. Um den Annalise-Wagner-Preis können sich Autorinnen, Autoren oder Autorengruppen selbst bewerben. Gleichberechtigt sind Vorschläge des Kuratoriums der Annalise-Wagner-Stiftung und Vorschläge Dritter, wenn das Einverständnis der Autorin, des Autoren oder der Mitglieder einer Autorengruppe schriftlich vorliegt. Es gibt keine Teilnahmebeschränkung. Je Bewerbung oder Vorschlag kann ein Text eingereicht werden. Dieser Text ist der formlosen schriftlichen Bewerbung oder dem Vorschlag in einem Exemplar beizufügen, bei digitalen Medien zusätzlich als Papierausdruck. Das Manuskript oder die Publikation wird nach Beendigung der Juryarbeit zurückgegeben. Der Annalise-Wagner-Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Bewerbungen und Vorschläge sind schriftlich einzureichen an Annalise-Wagner-Stiftung c /o Regionalbibliothek Neubrandenburg 17033 Neubrandenburg, Marktplatz 1

Einsendeschluss ist am 15. März 2019.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Veranstalters

Kulturlabor Stromboli Hall 2019

Mit seinen märchengleichen Reportagen hat Lügenprinz Claas R. den »Spiegel« in eine journalistische Krise der Sonderklasse hineintheatert – weil er Fakten hemmungslos mit Fiktion vermischte, Erfundenes wortreich als Herausgefundenes tarnte und drauf pfiff, was war und was wahr war. Und warum das Ganze? Um der guten Geschichte willen. Um die geht‘s uns auch: Und weil das Kulturlabor Stromboli nicht der »Spiegel« ist, hätten wir auch kein Problem damit, einen Lügenprinzen bzw. eine Lügenprinzessin mit literarischem Gespür zum ersten Stadtschreiber bzw. zur ersten Stadtschreiberin Halls zu machen. #fakenewsalarm? Naja, warum nicht: Gut erzählt müssen sie aber schon sein, die Geschichten aus dieser kleinen Stadt, die einen Steinwurf von einer selbst ernannten Weltstadt entfernt aus dem Inntal lugt und Erstbesuchern meist ein entzücktes »Ohhhh« entlockt. Doch hinter dem lieblichen Kitsch der schmucken Altstadt verbergen sich womöglich auch »Ihhhs« und »Ähhhs« – wir warten nur darauf, dass sie ausgegraben werden. Oder eben ausgedacht. Kurz und gut: Das Kulturlabor Stromboli sucht einen wortgewandten Fantasten, eine phantasievolle Entdeckerin, jemanden, die oder der bereit ist, sich in den Gassen Halls und den Irrungen des Kulturvulkans zu verlieren und dabei Ideen für Prosa, ein Theaterstück oder Gedichte zu finden. Erlaubt ist gefälligst alles – solange die Vulkanier/innen dem Stadtschreiber/der Stadtschreiberin bei der Arbeit gelegentlich über die Schulter schauen dürfen. Ja, Kleinstädter sind nun einmal neugierig … Wie wir sonst noch so ticken, kannst du ab April dann höchstselbst heraus- oder erfinden. Du bist Mindestens 18 Jahre alt und hast Lust und Zeit, von Ende April bis Mitte Juni 2019 zum Wahl-Haller, zur Wahl-Hallerin zu werden und dem Kleinstadtgeflüster, den Alltagsgeschichten, Geheimnissen, Untiefen und Fantasmen der Salzstadt in literarischer Form nachzuspüren. Im Fokus deiner Texte sollen dabei die Kleinstadt Hall, das Kulturlabor Stromboli und das Jubiläumsprojekt »#kon.serviert« stehen, das sich in künstlerischer Form mit den Begriffen Konservatismus, konservativ und konserviert beschäftigt und sowohl auf reaktionäre politische Tendenzen als auch auf allgemeine gesellschaftliche Phänomene Bezug nimmt. Wir suchen: Einen Schreiber, eine Schreiberin aus dem deutschsprachigen Raum, der/die offen für Interaktion ist, gleichermaßen kreativ und neugierig ist und sich bereit erklärt, Einblicke in sein/ihr – auch noch unfertiges – schreiberisches Schaffen (z.B. in Form von Lesungen o.ä.) zu gewähren. Wichtig ist uns also vor allem die Bereitschaft zum Austausch zwischen Stadtschreiberin/Stadtschreiber, Hall und dem Stromboli. In welcher Form dieser stattfindet, ist offen – wir freuen uns über Ideen der Stadtschreiberin, des Stadtschreibers dazu. Einheimischen-Bonus gibt‘s keinen, im Gegenteil: Der Blick von außen ist uns wichtig, Tiroler Literatinnen/Literaten sind daher von der Teilnahme ausgeschlossen. Literarische Grenzen kennen wir nicht: Alle Textformen sind erlaubt. Wir bieten: Eine Unterstützung in der Höhe von 1.500 Euro, eine kostenlose Unterkunft, die Erstattung der Reisespesen sowie die Möglichkeit, konzentriert an eigenen Texten zu arbeiten sowie gleichzeitig eine Kleinstadt und einen Kulturvulkan zu erforschen. Kriterien: Mindestens drei Publikationen in Literaturzeitschriften bzw. Anthologien oder eine selbstständige, nicht im Eigenverlag erschienene literarische Publikation.

Einzureichen sind: Deine Biographie, eine Textprobe aus dem bisherigen literarischen Schaffen (veröffentlicht oder unveröffentlicht, maximal 5 A4-Seiten) sowie ein mitreißendes Kurzkonzept, in dem du uns ein paar Ideen für deine Stadtschreiberinnen-/Stadtschreiber-Tätigkeit schilderst (maximal 1 A4-Seite). Einreichungen ausschließlich per Mail an kulturlabor@stromboli.at (Betreff: Stadtschreiberin/-schreiber Stromboli)

Zeitplan: Einreichschluss für das Stipendium ist der 17. Februar 2019. Eine vierköpfige Jury trifft die Auswahl dann bis Mitte März. Projektzeitraum: 26. April bis 7. Juni 2019

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ASchritte. Ausschreibung zum Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2019

Der Dichter Ulrich Grasnick lobt für das Jahr 2019 den von ihm seit 2017 jährlich gestifteten Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis erneut aus. Sein Anliegen ist es, die deutschsprachige Dichtkunst zu fördern. Der Preis hat im Jahr 2019 das Thema »Schritte« und steht unter dem Leitgedanken »Abwerfen der Last, die uns hindert am Gehen - dass wir nicht am Ziel erst begreifen, wieviel Gepäck ohne Wert wir mit uns schleppten«. Die Ausschreibung richtet sich an Autorinnen und Autoren ab dem 16. Lebensjahr. Erbeten werden ein bis drei selbstverfasste, bislang unveröffentlichte Gedichte in deutscher Sprache. Einzureichen ist jeder Text maschinenschriftlich im Format der üblichen Normseite sowie in 3-facher Ausführung, nebst einem Beiblatt mit den persönlichen Daten (Kurzvita, wenn möglich mit bisherigen Veröffentlichungen, Postanschrift, Telefonnummer, e-Mail-Adresse). Da im Auswahlverfahren einzig die Textqualität beurteilt wird, sind alle eingesandten Texte zu anonymisieren, das heißt, auf keiner Gedichtseite darf der Name der Autorin bzw. des Autors erscheinen. Stattdessen versieht jede Autorin und jeder Autor die Texte mit einem Kennwort auf allen Textseiten. Eingangsbestätigungen können nicht gegeben werden. Die eingereichten Gedichte werden nach dichterischer Eigenständigkeit, Einfallsreichtum, sprachlichem Ausdruck und Bildhaftigkeit der Sprache bewertet. Es werden zwei Preisträger ausgewählt. Die Preisträgerinnen bzw. Preisträger erhalten neben einer Urkunde vom Preisstifter ein antiquarisch wertvolles Buch. Die beiden preisgekrönten Gedichte und eine Auswahl weiterer Gedichte werden in einer Anthologie des Ulrich-Grasnick-Lyrikpreises 2019 im Quintus-Verlag/Verlag für Berlin-Brandenburg veröffentlicht.

Einsendungen sind bis zum 31. März 2019 auf dem Postweg unter dem Stichwort »Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2019« zu senden an: Frau Almut Armélin, 10117 Berlin, Markgrafenstraße 40.

Die Preisverleihung findet am 27. September 2019 um 19:00 Uhr im Bürgersaal des Kulturzentrums Adlershof Alte Schule (Dörpfeldstraße 54, 12489 Berlin) statt. Sie ist verbunden mit einer öffentlichen Lesung der Preisträgerinnen bzw. Preisträger und weiterer Autorinnen und Autoren der Ausschreibung. Veranstalter ist das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin. Der Eintritt ist frei.

Zum Preisstifter

Ulrich Grasnick, geboren am 4. Juni 1938 in Pirna, ist ein deutscher Lyriker, Mitglied im Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (ver.di VS Berlin). Er wurde mit der goldenen Medaille des Peruanischen Schriftstellerverbandes »Haus des Peruanischen Dichters« (Lima) ausgezeichnet und erhielt dessen Ehrenmitgliedschaft. Grasnick leitet seit vielen Jahren das Köpenicker Lyrikseminar und die Lesebühne der Kulturen Adlershof mit Sitz im Kulturzentrum Adlershof Alte Schule. Zu seinen vielen Veröffentlichungen gehören die 2018 erschienen Gedichtbänden »Fermate der Hoffnung. Hommage an Marc Chagall. Gedichte Deutsch/Russisch« und »Auf der Suche nach deinem Gesicht. Gedichte zu Johannes Bobrowski«. Er ist Herausgeber des Ulrich-Grasnick-Lyrikpreises 2017 »Wenn wir den Atem anhalten« und der Ausgabe von 2018 »Im Auge des Dichters«.

Martha Saalfeld Förderpreis 2018

Das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur vergibt auch in diesem Jahr wieder den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Martha-Saalfeld-Förderpreis. Mit diesem Literaturpreis möchte das Land Rheinland-Pfalz Autorinnen und Autoren bei der Realisierung eines noch nicht abgeschlossenen literarischen Projekts unterstützen.

Weitere Informationen hier (pdf)

Walter-Serner-Preis 2017

Das kulturradio vom rbb und das Literaturhaus Berlin schreiben den Walter-Serner-Preis 2017 aus. Autorinnen und Autoren sind eingeladen, bis zum 30. September 2017 unveröffentlichte Kurzgeschichten einzusenden, die vom »Leben in den großen Städten« erzählen. Über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheiden die fünf Jurymitglieder Salli Sallmann und Anne-Dore Krohn vom rbb, Ernest Wichner und Lutz Dittrich vom Literaturhaus Berlin sowie eine noch zu benennende Schriftstellerin oder ein Schriftsteller. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird Anfang Dezember verliehen. Die Gewinnergeschichte wird vom kulturradio vom rbb aufgezeichnet und im Programm gesendet. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger waren unter anderen: Silke Schütze, Ulrike Syha, Michael Kumpfmüller und David Wagner. Weitere Informationen u.a. zu den Textvorgaben auf der Internetseite des Veranstalters.

Edenkoben-Stipendium

Die Edenkoben-Stipendien gelten grundsätzlich nur für eine Person und sind Anwesenheitsstipendien; ein durchgehender Aufenthalt ist somit verpflichtend. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten haben während ihres Stipendiums ihren festen Wohnsitz in Edenkoben. Pro Halbjahr werden zwei Autoren-Stipendien für die Dauer von fünf Monaten (15.1. - 15.6. oder 15.7. - 15.12.) und ein Autoren-Stipendium für die Dauer von 2 Monaten (Zeitraum frei wählbar) vergeben. Für Bildende Künstler wird ein Stipendium pro Halbjahr vergeben (15.1. - 15.6. oder 15.7. - 15.12.). Das »Germersheimer Übersetzerstipendium« wird einmal pro Jahr vergeben. Im Künstlerhaus leben und arbeiten somit gleichzeitig bis zu fünf Autoren/Autorinnen und ein bildender Künstler/Künstlerin. Die Stipendiaten erhalten eine monatliche Zuwendung von 1.200 Euro. Darüber hinaus werden die Kosten der An- und Abreise erstattet. Nächster Bewerbungsschluss: 30. April 2017. Weitere Informationen u.a. zu den Textvorgaben auf der Internetseite des Veranstalters.