Tagesseminar „Storytelling“

Samstag, 25.11.2017, 10-17 Uhr mit Ron Kellermann

Storytelling ist die Kunst, Geschichten in non-fiktionalen Kontexten zu erzählen: im Journalismus, in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, im Marketing, in der Erwachsenenbildung, in Vorträgen und Reden usw.

Weitere Infos und Anmeldung

Open-Air Lesung in Hillesheim

Im Rahmen des Kultursommer Rheinland-Pfalz hat am 29. Juli 2017 in Hillesheim (Eifel) an der mittelalterlichen Stadtmauer die Open-Air-Lesung mit Musik stattgefunden. Die Autorinnen Rosemarie Schmitt und Manu Wirtz lasen aus ihren Büchern vor. Birgit Gibson hat dazu mit dem Gitarristen Reinhard Neumann bekannte Songs aus Musical und Opern gesungen.

Debüt des Jahres 2017

Der Literaturpreis »Debüt des Jahres« geht in diesem Jahr an den Autor Michael Sieben, Berlin, für seinen 2016 im Carlsen-Verlag erschienenen Jugendroman Ponderosa.

Foto des Autors Michael SiebenPonderosa – so nennen Kris, Josie und Juri die verlassene Hütte am Rand der Siedlung. Hier, an diesem geheimen Ort, treffen sie sich, rauchen, reden miteinander. Eigentlich verstehen sie sich gut, bis sie versuchen, Josis verschwundenen Nachbarn zu finden und damit Ereignisse ins Rollen bringen, die alles verändern. [weiterlesen...]

Gabriele Keiser und Stefan Gemmel laden ein zum Thema "Krimis – und wie man sie verhindern kann"

Ein Lese- und Diskutierabend in den neuen Räumlichkeiten von Anker-Buch am Mittwoch, den 23. August 2017 um 19:30 Uhr

Foto Krimilesung 2017

(c) Foto Wallauer/infopress4uFoto Krimilesung 2017

(c) Foto Wallauer/infopress4u

Lassen Sie sich sowohl von Gabriele Keiser in Geschichten rund um die spannende Polizeiarbeit entführen als auch von Stefan Gemmel auf packende Weise aufzeigen, wie man Gewalt bei Jugendlichen begegnen kann. Denn Gabriele Keiser wird Sie auf kriminalistischen Pfaden durch ihre Krimis geleiten, während Stefan Gemmel in seinem neuen Roman „Befreiungsschlag“ die Möglichkeiten eines Anti-Gewalt-Trainings vorstellt.

Lesung Kuso 2017

Beide Autoren sind bekannt dafür, dass sie stets gewissenhaft recherchieren, um ihre Romane möglichst authentisch zu gestalten. Für ihren zuletzt erschienen Roman "Goldschiefer" hat Gabriele Keiser sich ausführlich mit dem Thema "Gesichtsrekonstruktion" beschäftigt - einem Verfahren, mit dem man unbekannten Toten ihr Gesicht wiedergeben kann. Außerdem hält sie engen Kontakt mit der Polizei. Stefan Gemmel konnte für seine Recherche ein ganzes Jahr lang straffällig gewordene Jugendliche in einem Anti-Gewalt-Training (AGT) begleiten, bevor er mit dem AGT-Trainer Uwe Zissener diesen Roman geschrieben hat.

„Krimis – und wie man sie verhindern kann“ bietet einen Abend voller spannender Eindrücke und mitreißender Geschichten.

Gabriele Keiser: Auch über die Grenzen der Region hinaus kennt man die Andernacher Autorin Gabriele Keiser und ihre "Franca-Mazzari-Serie" (Gmeiner-Verlag). Im neuen Roman "Kaltnacht", der im September erscheint, wird die Koblenzer Kommissarin zum sechsten Mal auf Verbrechersuche geschickt. Gabriele Keisers Krimis, in denen es immer um mehr geht als um die Frage nach dem Täter, sind eine gelungene Kombination von Spannung und Wissensvermittlung.

Stefan Gemmel: Er ist einer der erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren, vielfach ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt. Die Bandbreite seiner Titel ist groß. „Befreiungsschlag“ ist eines seiner wichtigsten und außergewöhnlichsten Werke, wie er selbst sagt, und wurde bereits vor dem Erscheinen mit dem „Martha-Saalfeld-Förderpreis“ des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz statt und wird unterstützt vom Literaturwerk Rheinland-Pfalz-Saar, der Buchhandlung Anker-Buch und der Kreissparkasse Mayen. Der Eintritt ist frei.

Plakat Lesung Andernach

Was würde Luther dazu sagen?

Freitag, 15.9.2017, Beginn 19 Uhr
Ort: KulturGut im Theater Mittelrhein, Urbar

Martin Luther hat auf dem Weg zum Reichstag in Worms in der Kapelle von Kloster Besselich in Urbar gepredigt. Zumindest sagt das die Legende. Hat er? Und wenn ja, erinnert er sich daran? Und wenn Doppel-Ja, was sagt seine Frau dazu? Und wenn beide dann gar 500 Jahre später wieder nach Besselich kämen, was wäre dann?

Anja Balschun und Thomas Krämer (Ur-Urbarer und stolz darauf) wagen die Antwort. Literarisch, teils authentisch, jedenfalls ein zwingend mögliches Was-wäre-wenn, irgendwo zwischen Reformation und Ehealltag. Gelegentliche Seitenhiebe auf den heutigen „Alltag“ sind da quasi zwingend…

Lesungen mit Michael Sieben

18.09.2017 - Bitburg
19.09.2017 - Saarbrücken
20.09.2017 - Bad Marienberg

Epochen und Episoden“ lautet das Motto des diesjährigen rheinland-pfälzischen Kultursommers. Mit diesen Begriffen ließe sich auch die Geschichte in Michael Siebens Jugendroman „Ponderosa“ charakterisieren. Der Autor erzählt darin vom Erwachsenwerden dreier jugendlicher Protagonisten, also vom Verlassen einer Epoche und dem Eintritt in eine andere. Für das Buch erhielt Michael Sieben den vom Literaturwerk Rheinland-Pfalz-Saar und des Schriftstellerverbände RLP und Saarland (VS) vergebenen Literaturpreis „Debüt des Jahres 2017“.

Ponderosa – so nennen Kris, Josie und Juri die verlassene Hütte am Rand der Siedlung. Hier, an diesem geheimen Ort, treffen sie sich, rauchen, reden miteinander. Eigentlich verstehen sie sich gut, bis sie versuchen, Josis verschwundenen Nachbarn zu finden und damit Ereignisse ins Rollen bringen, die alles verändern.

Beginnend mit einer rätselhaften Szene wird auf 217 Seiten eine spannende Geschichte um den Protagonisten Kris erzählt, die die Probleme des Erwachsenwerdens und des sich selbst Findens, von Freundschaft und erster Liebe in jugendaffiner Weise erzählt. Bis zum Showdown wird in parallel geführten Handlungssträngen eine packende Teenager-Geschichte geschildert, deren Sprachelemente mal jugendlich schnoddrig-trotzig daherkommen, dann wieder sensibel-zart, die zudem Schauerelemente einbindet und bei allem eine nuancierte, authentische Figurenzeichnung aufweist. Auch die glaubhafte Charakterisierung jugendlicher Lebenswelten, die lebhaften Dialoge und die Stilsicherheit der Geschichte fallen positiv auf. Ein guter Lesestoff für Jugendliche, der auch die eher als Lesemuffel bekannten Jungs begeistern könnte.

Der Autor, Michael Sieben, wurde 1977 in Mainz geboren und studierte Wirtschaftswissenschaften in Mainz, Köln und Paris. Seit 2006 lebt er mit seiner Familie in Berlin. 2011 war er unter den Finalisten des Open Mike Wettbewerbs. „Ponderosa“ ist seine erste Buchveröffentlichung, die ab einem Lesealter von 13 Jahren empfohlen wird.

Literaturwettbewerb zum Thema Richtungswechsel in Leichter Sprache

Nach dem Erfolg des ersten Bandes „Hilflos“ in Leichter Sprache, der 2016 im Verlag Spaß am Lesen (www.spassamlesenverlag.de) erschienen ist, schreibt das Literaturwerk Rheinland-Pfalz-Saar e.V. in Kooperation mit dem Volkshochschulverband Rheinland-Pfalz und der Katholischen Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz einen Literaturwettbewerb in Einfacher Sprache mit dem Thema „Richtungswechsel.“ aus. Ziel des Wettbewerbs ist, eine breite rheinland-pfälzische Autorenschaft dazu anzuregen, sich mit Einfacher Sprache zu befassen und ein Angebot für diejenigen zu schaffen, denen es schwerfällt, die gängigen Texte in Literatur und Medien zu lesen und die deshalb in vielen Fällen von Leseangeboten ausgeschlossen sind.

„Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, die meisten Menschen interessieren sich für spannende Geschichten. Wir wollen mit diesem Wettbewerb dazu beitragen, dass Menschen, die auf leichte Texte angewiesen sind, auch die Möglichkeit erhalten, leichte Texte zu lesen. Der Erfolg des ersten Bands zeigt uns, dass wir mit dieser Idee auf Zustimmung stoßen “, so die 1. Vorsitzende des Literaturwerks Brigitta Dewald-Koch.

„Texte in Einfacher Sprache erleichtern den Zugang zu Literatur für alle! Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Inklusion und bieten auch beispielsweise für Menschen mit Behinderungen, mit Grundbildungsbedarf oder mit Deutsch als Fremdsprache einen vereinfachten Einstieg in die wunderbare Welt der Bücher“, sagte KEB-Geschäftsführerin Elisabeth Vanderheiden für die beiden Weiterbildungsträger. „Daher möchten wir vor allem Menschen in Alphabetisierungs- und Sprachkursen ermutigen, selbst zu Autoren und Autorinnen zu werden.“

Teilnehmen am Wettbewerb können Autorinnen und Autoren mit einem Bezug zu Rheinland-Pfalz mit unveröffentlichter Textbeiträgen, deren Umfang 600 Zeichen nicht überschreitet. Besonders erwünscht sind Beiträge, die im Rahmen von Alphabetisierungsaktivitäten und Sprachkursen in Rheinland-Pfalz entstanden sind. Finanziell gefördert wird der Wettbewerb vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz und der LOTTO Stiftung Rheinland-Pfalz.

Einsendeschluss ist der 1. September 2017.

Weitere Information zu den Teilnahmebedingungen siehe unter https://richtungswechsel2017.jimdo.com.

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